The Elder Scrolls – The Standing Stone – Spielbericht

Vorsichtig spähte Ekkhi hinter der Ruine hervor auf den Stein der Liebenden. Warum jemand ausgerechnet diese Säule mit der hässlichen Statue obenauf für die Liebenden gebaut hatte, wussten wohl allein die Götter. Am Fuße der Säule verteilt sah sie die Schätze, auf die sie spekuliert hatte. Aber sie sah auch, das es kein Spaziergang werden würde. Ein Draugr und zwei Skelette standen ebenfalls dort.

Die Säule scheint gut bewacht.

Und damit willkommen zum Spielbericht über mein erstes Spiel von The Elder Scrolls – Call to Arms. Zur Erinnerung: es wird im Delve Mode gespielt, also ein Solo-Spiel gegen die AI. Über die Vorbereitungen habe ich bereits im letzten Artikel geschrieben, also kann es nun direkt losgehen mit der Action.

Runde 1

Der Plan war klar. Ekkhi würde es mit einem Überraschungsangriff versuchen. Mit ihrem Drachenschrei würde sie ein Skelett pulverisieren, dann würde der weitere Weg zu den Schätzen leichter. Sie konzentrierte sich und setze an – und ihre Kehle verließ ein heißeres Geräusch. Verdammt, vielleicht hätte sie gestern einen Becher Met weniger trinken sollen. Nun aufmerksam geworden, kam das Skelett näher auf Ekkhi zu. Glücklicherweise war noch ein Zaun zwischen ihr und dem… – im Augenwinkel sah sie etwas auf sie zufliegen und spürte einen heftigen Schmerz am Arm. Das andere Skelett hatte mit dem Bogen auf sie geschossen, während sie sich von seinem Mitstreiter hatte ablenken lassen. Verdammt nochmal! Zum allem Überfluss hörte sie Geräusche aus der Ruine, aus der sie eben gekommen war. Das klang nach weiteren Gegnern!

Was wirklich geschah: Die erste Aktion nutzte ich, um das Drachenblut in Position für einen Schrei zu bringen. Das Skelett war in Reichweite und ich setzte zwei Thu’um für die „Unerbitterliche Macht“ ein – und der Skill-Wurf ging mit einer 10 völlig daneben. Damit waren die Aktionen verbraucht und das Skelett konnte reagieren, da es innerhalb von 6″ stand. Als Reaktion erwürfelte ich eine Bewegung. Als vorsichtiger Gegner wurde das Skelett auf kürzestem Weg näher an das Drachenblut gebracht, blieb aber in leichtem Abstand stehen und tat nichts weiter. In der Aktionsphase aktivierte zufällig das andere Skelett und würfelte eine Attacke-Aktion. Da das Drachenblut in langer Reichweite war, erfolgte ein gezielter Schuss mit dem Bogen und was für ein Wurf! Ein kritischer Treffer, drei Schaden und das Drachenblut-Symbol, was der Attacke noch das Attribut „Piercing“ verlieh. Glücklicherweise haben die Skelette die Eigenschaft „Feeble“, sodass sie bei einem kritischen Treffer keinen weiteren Schaden verursachen. Trotzdem kamen zwei Schaden durch, sodass ich zwei Health-Marker auf die Charakter-Karte legen musste. Als Event zog ich „What was that“, die uns anweist, den neu gespawnten Gegner in 6″ Entfernung eines eigenen Modells aufzustellen. Es handelte sich um den zweiten Draugr und ich stellte ihn in die Ruine, um ihm keine LoS auf Ekkhi zu geben. Die Runde 1 war nicht so verlaufen wie erwartet und am Ende stehen wir noch immer mit 0 VP da.

Runde 2

So konnte es nicht weitergehen. Ekkhi ging am Zaun entlang zum Durchlass, der ihr Zutritt auf den Bereich um die Säule ermöglichte. Sie achtete darauf, einen Haufen Schutt zwischen sich und das schießwütige Skelett zu bringen. Gleichzeitig hatte sie freie Sicht auf ihren eigentlichen Gegner und setzte erneut zum Schrei an. Dieses Mal traf ihn die Schockwelle mit aller Macht und die Knochen flogen in alle Richtungen davon. Schnell trank sie noch die kleine Ampulle mit dem Heiltrank, den sie mitgenommen hatte und sie konnte direkt die schmerzlindernde Wirkung spüren. Sie fühlte sich wieder völlig hergestellt und würde gleich den Platz um die Säule von den Untoten räumen. Das schießwütige Skelett legte erneut einen Pfeil auf die Sehne, dieser traf glücklicherweiser aber den Schutthaufen vor ihr. Leider konnte sie sehen, das der Draugr aus der Ruine den Schrei gehört hatte und nun auf sie zukam…

Die Gegner werden nicht weniger.

Was wirklich geschah: Die erste Aktion war wieder eine Bewegung, um in der nächsten Runde auf den Platz zur Säule kommen zu können. Erneut setzte ich zwei Thu’um für den Drachenschrei ein und dieses Mal hatte das Skelett trotz Rüstungswurf keine Chance. Leider hatte ich damit aber dem Draugr in der Ruine eine Reaktion ermöglicht und erwürfelte eine Bewegungsaktion. Trotz Sprint blieb der grimmige Untote auf Abstand und hob seinen Zweihänder zum Blocken. Als Aktion wurde wieder das Skelett aus Runde 1 aktiviert und es sollte erneut attackieren. Der Skill-Wurf war aber dieses Mal ein Fail, sodass nichts weiter passierte. Als Event zog ich „Way of the Voice“, dass uns vorgibt, drei Gegner im Spiel mit einem Drachenschrei zu töten. Wunderbar, Nummer 1 haben wir gerade erledigt. Leider spawnten zwei Skelette in der Spielfeldecke, die am nächsten zu Ekkhi war. Von den Siegbedingungen haben wir noch immer keine erfüllt, sodass immer noch 0 VP zu Buche standen.

Runde 3

Jetzt hieß es aufpassen. Nur nicht alle Gegner gleichzeitig auf sich aufmerksam machen. Ekkhi lief auf das schießwütige Skelett zu und vermied es, dem Draugr an der Säule zu Nahe zu kommen. Es reichte schon, das der Draugr aus der Ruine sie noch immer verfolgte. Zur Vorsicht hob sie ihr Schild, um mögliche Attacken ihrer Gegner besser abwehren zu können. Plötzlich kam das Scharfschützen-Skelett auf sie zu, blieb aber kurz vor ihr stehen. Jetzt, wo sie der Säule näher kam, traute sie ihren Augen nicht. Dort lagen eindeutig drei Menschen – der Kleidung nach Abenteurer oder Jäger, die ziemlich ramponiert aussahen. Vielleicht konnte sie ihnen helfen, diesen Ort lebend zu verlassen.

Die Untoten müssen weg

Was wirklich geschah: Die Bewegung brachte mich näher an das Skelett, damit ich es in der nächsten Runde im Nahkampf attackieren konnte. Leider hatte ich nur ein Thu’um aufgeladen, sodass ich auf einen Schrei verzichtete und lieber das Schild zum Block hob. Damit durften sowohl der verfolgende Draugr als auch das schießwütige Skelett reagieren. Der Draugr wollte attackieren, war aber zu weit weg, sodass es bei seiner Verfolgungsbewegung blieb. Das Skelett bewegte sich auf das Drachenblut zu, musste aber kurz vorher stehenbleiben. Als Aktion aktivierte eines der neuen Skelette aus der letzten Runde mit einer Zurückziehen-Aktion. Da es bereits in der Ecke stand, versteckte es sich nur. Als Event zog ich „Hunter and Hunted“, das mich anwies drei NPC-Marker in die Mitte des Spielfelds zu legen. Sollte ich den NPCs mit einer „Aid“-Aktion helfen können, wäre das einen VP wert. Und die hatte ich auch bitter nötig, denn der Zähler stand noch immer bei 0 VP.

Runde 4

Niemand hatte angegriffen! Ekkhi war leicht verwirrt, nahm das Schild herunter und lief zu dem ersten Jäger in ihrer Nähe. Bevor sie ihm helfen konnte, musste sie ihre Verfolger loswerden. Sie formte einen Drachenschrei auf das schießwütige Skelett und seinen Knochen schossen nun in alle Richtungen davon, womit sein untotes Sein endete. Doch nun wurde es hart. Zuerst holte sie ihr Verfolger aus der Ruine ein. Seinen Angriff konnte sie nur bedingt parieren und er fügte ihr eine Verletzung zu. Der Draugr, der eben noch an der Säule herumgelungert hatte, stürmte nun ebenfalls auf sie zu. Sie musste sich seiner Attacke ebenfalls erwehren, doch auch hier konnte sie der Hieb verletzen. Doch sie spürte etwas positives, vielleicht göttliches. Eine ihrer Wunden hörte unnatürlich schnell auf zu bluten. Lag es an der Nähe zur Säule?

Outnumbered!

Was wirklich geschah: Ich nahm den Block weg und bewegte das Drachenblut zum ersten NPC-Marker. Allerdings musste ich erst die Übermacht an Gegnern dezimieren und setzte mit 2 Thu’um erneut den Drachenschrei ein. Das Skelett, das mich in Runde 1 so hart getroffen hatte, wurde getötet. Leider löste ich damit die Reaktion der beiden Draugr aus. Der Verfolger attackierte und kam dieses Mal in Reichweite für den Nahkampf. Er verursachte eine Wunde. Der Draugr, der seit Spielbeginn einen der Schätze an der Säule bewacht hatte, attackierte ebenfalls und konnte eine weitere Wunde verursachen. Damit blieben mir noch drei HP. In der Aktionsphase aktivierte ein gespawntes Skelett aus der Ecke und bewegte sich auf das Drachenblut zu, um sich anschließend zu verstecken. In der Event-Phase zog ich „Blessing auf Arkay“, was mir erlaubte, Wunden in Höhe des roten Würfels zu heilen. Leider war es nur eine Wunde, aber besser als gar nichts. Das halbe Spiel war vorbei und ich stand noch immer bei 0 VP. Jetzt musste sich etwas drehen, wenn ich noch gewinnen wollte.

Runde 5

Ekkhi fühlte sich inspiriert durch die göttliche Segnung. Sie griff einen der Draugr an und legte besonders viel Kraft in den Angriff. Der Draugr reagierte viel zu langsam und konnte dem Hieb nicht entkommen. Er sackte zu Boden und verging. Vielleicht hatte Ekkhi etwas zu viel Kraft in den Angriff gelegt, ihr Schrei gelang ihr dieses Mal nicht und so musste sie noch länger mit dem zweiten Draugr kämpfen.

Die Zwangsräumung des Platzes um die Säule ist fast beendet.

Die erste Aktion nutzte ich zum Nahkampfangriff auf einen der Draugr. Dank Boost ging die Attacke durch und reichte aus, um ihn zu töten. Als zweite Aktion setzte ich den Schrei ein, der allerdings misslang. Im Nachgang bin ich gar nicht sicher, ob das überhaupt gegangen wäre, da es zwar eine spezielle Aktion ist, die aber eine Fernkampf-Attacke auslöst. Hier muss ich mich nochmal schlau machen. Natürlich durfte der Draugr reagieren und nutzte dies zu einer Attacke, die jedoch pariert wurde. Das Skelett aus der letzten Runde zog sich als Reaktion wieder zurück. Ein weiteres Skelett aktivierte in der Aktionsphase und kam näher, um sich anschließend ebenfalls zu verstecken. Und dann passierte es: der erste VP! Da die gleiche Anzahl eigener und feindlicher Modelle um die Säule standen, gab es einen VP. Als Event zog ich „Divine Inspiration“, die mir einen Reroll auf den nächsten Skill- oder Attribut-Test erlaubte. Jetzt nur nicht aufgeben.

Runde 6

Wenn es mit dem Schrei nicht klappen wollte, dann eben auf die gute altmodische Art. Ekkhi fühlte sich inspiriert, setzte zur Attacke an und der Draugr verlor seinen Kopf. Damit war der Platz um die Säule frei von untotem Gezücht. Ekkhi fühlte eine ungewöhnliche Energie in sich aufsteigen. War doch etwas an der Legende um die belebende Wirkung der Säule dran? Sie dachte nicht länger darüber nach und half dem verwundeten Jäger auf die Beine, der schleunigst das Weite suchte. Mit einem ungewöhnlich schnellen Schritt bewegte sie sich auf die erste Truhe zu.

Die Kontrolle ist erlangt, jetzt geht es an den Loot.

Was wirklich geschah: Ich setzte gegen den Draugr erneut eine Nahkampfattacke mit Boost ein und konnte auch ihn ausschalten. Die Inspiration der Event-Karte aus der letzten Runde verfiel somit, da ich mit dem Wurf zufrieden war. Damit gewann ich die Kontrolle über die Säule und hatte nun aufgrund der Szenario-Sonderregel eine zusätzliche Aktion. Als nächstes setzte ich „Aid“ ein und entfernte somit einen NPC-Marker. Die zusätzliche Aktion nutze ich für eine Bewegung zur nächsten Truhe. Reaktionen gab es keine, da keine Gegner in der Nähe waren. Als Aktion bewegte sich eines der Skelette weiter auf mich zu. Als Event zog ich „Disease!“. Zum Glück gelang mir der notwendige Attribute-Test, allerdings spawnten in der Ecke erneut weitere Gegner. Nun gab es jedoch weitere VPs. Da ich am Ende der Runde die Säule kontrollierte, gab es drei Punkte. Zusätzlich hatte meine Anführerin von der Macht der Säule profitiert, was aufgrund der Szenario-Regeln einmalig einen VP gab. Der gerettete Jäger gab einen weiteren Punkt, sodass wir nun auf ganze 6 VP kamen. Zum Sieg fehlte noch was, aber die Richtung stimmte bereits.

Runde 7

Ekkhi hatte die Bewegung bemerkt. Am Durchgang, den sie eben noch selbst benutzt hatte, war ein Skelett aufgetaucht. Sie setzte zu einem machtvollen Schrei an und dieses Skelett würde sie bei ihrer Schatzsuche nicht länger belästigen. Ihr fiel ein, was ihr ein Priester aus Hoch Hrothgar mit auf den Weg gegeben hatte. Sie sollte üben, sich ihrer Gegner mit Hilfe des Schreis zu entledigen. Mit gutem Gefühl untersuchte sie die Schatztruhe zu ihren Füßen. Leider war diese verschlossen und sie musste einen Dietrich einsetzen, um sie zu öffnen. Die Truhe öffnete sich zwar, jedoch war der Dietrich hinüber. In der Kiste fand sie zwei Tränke. Der Farbe nach dienten sie zur Heilung und zur Regeneration von Stamina und schienen vor langer Zeit gebraut wurden zu sein. Plötzlich ergriff sie ein Gefühl von Demut und sie schwor sich, diese Tränke nur einzusetzen, wenn es gar nicht anders ging. Schnell bewegte sie sich noch zum nächsten Jäger, bevor ihr Auge ein ungewöhnliches Muster auf einem Stein in der Nähe entdeckte.

Eine Truhe geht noch…

Was wirklich geschah: Ein Skelett hatte sich in Reichweite bewegt und damit setzte ich den Schrei ein, um es zu töten. Dies war der dritte Gegner, der mit einem Schrei im Spiel getötet wurde. Somit war die Nebenquest „Way of the Voice“ erfüllt und es gab drei VP einzustreichen. Die erste Truhe war eine verschlossene Truhe, sodass ich zuerst einen Lockpit-Test durchführen musste, den ich geradeso schaffte. Aufgrund der Sonderfertigkeit „Treasure Hunter“ des Drachenbluts durfte ich zwei Schatzkarten ziehen und erhielt die beiden Tränke. Die Szenariobeschreibung sagte aus, das es Sonderpunkte gab, wenn man die gefundenen Schätze nicht einsetzte bzw. ausrüstete. Die wollte ich mitnehmen und würde nur im schlimmste Fall auf die Tränke zurückgreifen. Reaktionen gab es nicht, die Aktion brachte ein Skelett dazu sich zu bewegen, allerdings weit von mir entfernt. Die Event-Karte war „Ancient Puzzle“ und ein Spawn. Der Puzzle-Marker musste mindestens 8″ entfernt von befreundeten Modellen abgelegt werden, sodass ich diese Aufgabe wohl kaum in der nächsten Runde würde erledigen können. Aufgrund der erneuten Kontrolle über die Säule gab es 3 VP, für „Way of the Voice“ ebenfalls drei. Damit standen nun 12 VP auf dem Zettel. Sehr gut!

Runde 8

Ekkhi hatte die Geräusche aus dem Wald vernommen. Dort warteten sicher weitere Untote. Zeit, zu verschwinden. Aber vorher half sie noch dem zweiten Jäger auf die Beine, der ebenfalls sofort flüchtete. Sie lief noch schnell zur nächsten Truhe, die sie unverschlossen vorfand. Sie fand eine alte Rüstung, die mit magischen Runen versehen war, sowie einen Bogen, der aussah, als könnte man damit auch Großwild jagen. Wieder raschelte es verdächtig in der Nähe. Sie packte ihre Beute und begab sich auf den Rückweg zum Weiler. Nur nicht gierig und leichtsinnig werden.

In der letzten Runde konnte ich noch einen NPC-Token entfernen, mich zur nächsten Truhe bewegen und diese mit der Zusatzaktion öffnen. Enthalten waren „Hide Armor of Dwindling Fire“ und „Bow of the Hunt“, die ich weder einsetzen konnte noch wollte. Reaktionen gab es nicht, die Aktion brachte ein Skelett ein wenig näher. Als Event zog ich „Open Ground“, was mir in der nächsten Aktivierung zusätzliche 2″ Bewegung gebracht hätte. So ging das Spiel jedoch aufgrund der Rundenvorgabe aus der Szenariobeschreibung zu Ende und ich erhielt erneut 3 VP für die Kontrolle über die Säule, 1 VP für den geretteten Jäger und am Ende weitere 2 VP dafür, dass die gefundenen Schätze nicht eingesetzt wurden. Somit waren am Ende 18 VP auf dem Konto und das war nach den Szenario-Regeln ein solider Sieg.

Fazit

Ekkhi lächelte selbstbewusst auf dem Heimweg in sich hinein. Das war gut gelaufen, sie war bereit für weitere Abenteuer in Himmelsrand und darüberhinaus. Vielleicht wäre es sinnvoll, sich ein, zwei Verbündete zu suchen. Aber sonst? Sie fühlte sich, als stünde ihr eine ganze Welt voller Möglichkeiten offen.

Und damit sind wir am Ende dieses Spielberichts. Ich muss sagen, es hat eine Menge Spaß gemacht. Nach der ersten Runde dachte ich, es wäre vorbei, bevor es angefangen hatte. Aber nach und nach stellte sich heraus, dass das Balancing recht gut funktioniert. Auch die VP kamen recht reichlich, wenn auch spät im Spiel. Vor allem die neu gespawnten Gegner waren nicht so eine Bedrohung, wie ich anfangs dachte. Hier kommt die Limitierung der Aktivierungen der AI zu tragen. So liegt der Schwerpunkt im Delve Mode vor allem auf dem erzählerischen Spiel, aber dafür ist es laut Modiphius auch genau gemacht. Was bleibt sonst zu sagen? Man muss sich in die einzelnen Fähigkeiten und Fertigkeiten seiner Truppe vertiefen, wie das in Skirmishern üblich ist. Die Verwaltung der Status und Effekte hat dank der reichlich mitgelieferten Marker gut funktioniert. Ich denke, dass Spiel bietet langfristig mehr Tiefe als beispielsweise Frostgrave oder Rangers of Shadow Deep, überfrachtet den Spieler aber nicht mit einem Regel-Overkill wie Infinity. Mir hat es Lust auf mehr gemacht und ich überlege, die im Quest-Buch vorgeschlagene Mini-Kampagne im Delve Mode zu spielen. Aber dafür brauche ich Sturmmäntel…

3 Kommentare zu „The Elder Scrolls – The Standing Stone – Spielbericht

  1. Toller Bericht! Mir gefiel die Mischung aus fantastischer Erzählung und realem Spielgeschehen sehr gut. Das war sicher mörderisch viel Arbeit! Ist das Spiel auf Solo-Spieler zugeschnitten oder hast du das angepasst?
    Sehr schöne Spielmatte hast du da außerdem und die Geländeteile sind auch sehr hübsch.
    Gute Arbeit auf jeden Fall.

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    1. Vielen Dank! Es war schon ein bisschen Aufwand, aber hat auch jede Menge Spaß gemacht. Ich habe mir einfach während des Spiels ein paar Notizen gemacht und dann stand das Grundgerüst für die Story schon fest.
      Das Spiel beinhaltet tatsächlich einen Spielmodus für Solo- bzw. Koop-Spiel, insofern musste ich nichts anpassen. Das war ja tatsächlich auch mein erstes Spiel mit diesem System.

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  2. War auf jeden Fall sehr unterhaltsam und eine tolle Idee.
    Wenn es keinen Spaß machen würde, wäre es ja doofe Arbeit 😉
    Ist eine gute Idee, um eigene Storys zu konzipieren. Ich bin mal gespannt, wie sehr das Spielerlebnis durch die Gefährten-Erweiterung verändert wird, die Modelle gefielen mir auf jeden Fall sehr gut.

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