Black Paint Rack von Kraken Wargames – Unser Arbeitsplatz soll schöner werden

Wer kennt das nicht? Irgendwann richtet man sich einen Arbeitsplatz für das Hobby ein. Mit der Zeit kommen weitere Farben, Pinsel, Bastel-Utensilien, Bases und wer weiß was sonst noch dazu. Um nicht vollständig im Chaos zu versinken, muss eine Lösung her und die wird oft mit Paint Racks angeboten. Im Januar bin ich über das System Black Paint Rack der Firma Kraken Wargames gestolpert. In diesem Beitrag stelle ich euch kurz das System vor und wie mein Arbeitsplatz nun aussieht.

Zu Beginn für’s Protokoll: Ich bin auf das System durch Werbung auf der Webseite eines bekannten Versenders für unser Hobby aufmerksam geworden. Alle Teile habe ich selbst gekauft, es handelt sich bei diesem Beitrag also nicht um Werbung.

Paint Rack Systeme zur besseren Organisation des Arbeitsplatzes gibt es schon länger und von einigen Herstellern. In der Regel kommen sie aus MDF daher und bieten oft mit modularem Aufbau die Möglichkeit der Individualisierung. Soweit, so bekannt. Mir gefielen beim System der Firma Kraken zwei Dinge: der Zusammenbau erfolgt ohne Leim und die schwarze Beschichtung aller Bauteile. Ansonsten bietet das System eine ganze Menge Module für die bekannten Farbtöpfchen (Dropper-Bottle, Citadel und Pigment), für Werkzeuge und Pinsel, Schubladen für Kleinteile und sogar eine Box, in der sich die obligatorische Rolle Küchenpapier verstauen lässt. Die Mittelteile sind in der Regel 16 cm tief, 16 cm hoch und 32,5 cm breit. Eckteile und Aufsätze weichen jeweils in Breite bzw. Höhe ab, dies ist jeweils auf der Webseite verzeichnet und wiederum für jede Modulart gleich. Der individuellen Kombination sind damit also alle Türe geöffnet.

Die Teile für jedes Modul werden in solchen Kartons geliefert.

Also galt es zu überlegen, welche Teile ich wohl brauche. Aufgrund des verfügbaren Platzes entschied ich mich für ein Eckteil mit Schubladen, das Pigment-Farbregal, das Eckfarbregal für Dropper und das Werkzeug-Modul. Gefunden hätte ich sicher noch mehr, aber mehr Platz stand mir nicht zur Verfügung. Die wir mir ausgesuchten Teile lagen zwischen 20 und 35 Euro je Modul.

Jedes Modul kommt in einem separaten Karton, dass die notwendigen Bauteile und eine entsprechende Anleitung enthält. Die Boxen enthalten zusätzliches Füllmaterial, dennoch hatte ich leider einen kleinen Transportschaden. Mit Holzleim war das in meinem Fall schnell geklärt, aber vielleicht geht das verpackungsmäßig noch mehr. Positiv fällt sofort auf, das die Teile separat und nicht in größeren Rahmen eingefügt sind. Das lästige Entfernen der Einzelteile, das Ausdrücken von Löchern usw. entfällt damit. Beim Öffnen hatte ich dann doch einen kurzen Schock: Sollte das nicht schwarz sein? Beim zweiten Blick und dank kleinem Hinweiszettel zeigt sich, dass alle Teile mit einer schützenden Folie beklebt sind, die vor dem Zusammenbau entfernt wird.

Ein Blick in den Karton des Moduls für Pigmente.

Und damit konnte der Zusammenbau auch schon starten. Die Anleitung führt einen in ein bis drei DIN-A4-Seiten Schritt für Schritt. Erster Gedanke beim Lesen: War das nicht ohne Leim? Mir fiel es erst einmal schwer, darauf zu vertrauen, aber ja – es braucht keinen Leim. Das Abziehen der Folien nimmt etwas Zeit in Anspruch, dafür kommt darunter die schwarze Beschichtung zum Vorschein. Die Teile sind gut geschützt, bei mir gab es nur an zwei, drei Stellen am Rand kleinere Abplatzer. Die Teile sind alle eindeutig nummeriert und hier mein Tipp aus eigener Erfahrung: Achtet vor allem bei den Bodenflächen darauf, dass ihr die richtigen Teile nehmt. Wenn das später alles zusammenpassen soll, darf euch hier kein Fehler unterlaufen. Ich weiß leider, wovon ich spreche und im Zweifel baut ihr ein Teil wieder auseinander, um es erneut korrekt zusammenzusetzen. Muss nicht sein…

Ansonsten geht der Zusammenbau schnell vonstatten, die Teile passen gut und es ist nur mäßiger Kraftaufwand nötig, um die Teile zu verriegeln. Die Module sind, wenn fertig zusammengebaut, stabil. Also wirklich – kein Leim. Die Module lassen sich problemlos stapeln, lediglich das seitliche Zusammenfügen mehrerer Module bereite mir etwas Schwierigkeiten.

Der fertige Arbeitsplatz.

Abschließend bleibt zu sagen, das ich mit dem System recht zufrieden bin und es meine Erwartungen erfüllt. Die schwarze Beschichtung wirkt wertiger als die blanke MDF-Oberfläche, der leim-freie Zusammenbau hat seinen Charme und die Auswahl an Modulen ist auch ganz ordentlich. Kleinere Kritikpunkte sind aus meiner Sicht die Verpackung (könnte teilweise mehr Füllmaterial sein) und die kleineren Abplatzer der Beschichtung am Rand von Bauteilen. Ansonsten kriegt man für mein Dafürhalten ein gutes Produkt zu einem angemessenen Preis.

Was haltet ihr von Paint Racks – hui oder pfui? Welche nutzt ihr? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen. Im nächsten Beitrag ziehen wir wieder einmal nach Tamriel und ich zeige euch meinen Fortschritt bei Miniaturen.

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